PhysSandbox
Klassische MechanikWellen und SchallElektrizität und MagnetismusOptik und LichtGravitation und BahnenVirtuelle Praktika
🌙Astronomie und Himmel🌡️Thermodynamik🌍Biophysik, Fluide und Geowissenschaften📐Mathematische Visualisierung🔧Ingenieurwesen🧪Chemie
DEENRUESPTFR

Ähnliche Simulationen

Machen Sie mit verwandten Themen in dieser Kategorie weiter — oder alle 85 in „Klassische Mechanik“.

Ganze Kategorie →
BeliebtSchule

Mathematisches Pendel

Simulation starten

Schwingungsdauer kleiner Auslenkungen T = 2π√(L/g). Länge, Masse und g ändern; Dämpfung beobachten.

Schule

Federpendel

Simulation starten

Harmonische Schwingung einer Masse an der Feder: Federkonstante k und Dämpfung. Schwingungsdauer T = 2π√(m/k).

NeuSchule

Trebuchet

Simulation starten

Hebel mit Gegengewicht: das Drehmoment beschleunigt die Last bis zum gewählten Auslösewinkel. Die Wurfweite hängt von den Massen und den Armlängen ab.

NeuSchule

Kegelpendel

Simulation starten

Stationärer Kegel: ω(θ, L), Vektoren T und mg; Vergleich der Umlaufdauer T_rev mit der Schwingungsdauer T₀ des mathematischen Pendels.

NeuSchule

Ballistisches Pendel

Simulation starten

Ein Geschoss trifft einen hängenden Klotz: vollkommen unelastischer Stoß oder Stoß mit Stoßzahl e. Aus dem Impuls folgt ω₀ = v/L, aus der Energie θ_max; im Graphen kinetische und potentielle Energie.

NeuSchule

Drehimpuls

Simulation starten

Zwei gleiche Massen am Stab, I = 2mr². Bei festem Drehimpuls L ändert eine Änderung von r oder m die Winkelgeschwindigkeit ω.

PhysSandbox

Interaktive Simulationen zu Physik, Chemie und Ingenieurwesen für Lernende, Lehrkräfte und alle Neugierigen.

Physik

  • Klassische Mechanik
  • Wellen und Schall
  • Elektrizität und Magnetismus

Wissenschaft

  • Optik und Licht
  • Gravitation und Bahnen
  • Astronomie und Himmel

Mehr

  • Thermodynamik
  • Biophysik, Fluide und Geowissenschaften
  • Mathematische Visualisierung
  • Ingenieurwesen
  • Chemie

© 2026 PhysSandbox. Kostenlose interaktive naturwissenschaftliche Simulationen.

DatenschutzNutzungKontakt
Startseite/Klassische Mechanik/Physikalisches Pendel (Stab)

Physikalisches Pendel (Stab)

Dünner homogener Stab: Aufhängepunkt längs L, I und T(δ), reduzierte Länge L_eq.

Homogener Stab

1.4 m
0.22 m
1.5 kg
9.81 m/s²
28°

In lotrechter Lage ist das obere Ende das kurze Stück über der Achse. Es braucht a < L/2, damit der Schwerpunkt unter der Achse liegt.

Tastenkürzel

  • •Leertaste oder Enter — Loslassen vom Anfangswinkel
  • •R — Zurücksetzen

Gemessene Größen

δ = |Achse→Schwerpunkt|0.4800m
I bezüglich der Achse0.5906kg·m²
T (kleiner Winkel)1.817s
Reduzierte Länge L_eq = I/(mδ)0.8203m
Probe 2π√(L_eq/g)1.817s
2π√(L/g) (Stablänge)2.374s
θ0.0000rad
ω0.0000rad/s

Diagramme

Zum Modell

Physikalisches Pendel: ein ausgedehnter starrer Körper, der sich frei um eine feste waagerechte Achse dreht (im Gegensatz zum mathematischen Pendel — einer Punktmasse an einem masselosen Faden). Hier ein dünner homogener Stab der Länge L und Masse m; der Aufhängepunkt liegt im Abstand d vom Ende. Das Drehmoment der Gewichtskraft und τ = Iα ergeben bei kleinen Winkeln eine harmonische Schwingung mit T = 2π √(I /(mgd)). Für den Stab gilt I_S = (1/12)mL², Steinerscher Satz: I = I_S + md². Die reduzierte Länge L_eq = I/(md) ist die Länge des mathematischen Pendels mit derselben Schwingungsdauer. Verschiebt man den Aufhängepunkt, sieht man ein Minimum von T und zwei verschiedene d mit gleicher Schwingungsdauer. Die Achse ist reibungsfrei, Luftwiderstand fehlt; die Formel für T gilt für kleine Winkel.

Für wen: Leistungskurs und erstes Semester: Trägheitsmoment, Steinerscher Satz, Schwingungsdauer des physikalischen Pendels.

Wichtige Begriffe

  • physikalisches Pendel
  • mathematisches Pendel
  • Trägheitsmoment
  • Steinerscher Satz
  • reduzierte Länge
  • Schwingungsdauer
  • harmonische Schwingung
  • Näherung für kleine Winkel

So funktioniert es

Ein starrer homogener Stab dreht sich um einen Punkt auf seiner Länge. Der Steinersche Satz liefert I = mL²/12 + mδ² bezüglich des Aufhängepunkts, wobei δ der Abstand von dort zum Schwerpunkt ist. Kleine Schwingungen um die lotrechte Lage entsprechen einem mathematischen Pendel der reduzierten Länge L_eq = I/(mδ), daher T ≈ 2π√(L_eq/g). Rückt die Achse näher an den Schwerpunkt (kleineres δ), sinkt das rücktreibende Drehmoment und T wächst; Aufhängung am Ende (δ = L/2) ergibt die klassische Formel T = 2π√(2L/(3g)).

Wichtige Gleichungen

I = mL²/12 + mδ² · ω₀² = mgδ / I · L_eq = I/(mδ)
Achse am Ende: δ = L/2 → T = 2π√(2L/(3g))

Häufige Fragen

Warum ändert sich die Schwingungsdauer, wenn man den Aufhängepunkt verschiebt?
In T = 2π √(I /(mgd)) stehen sowohl d als auch das Trägheitsmoment bezüglich der Achse. Nach dem Steinerschen Satz hängt I selbst von d ab. Nahe am Ende ist T groß, durchläuft dann ein Minimum und wächst wieder, wenn die Achse dem Schwerpunkt näher kommt.
Was ist die reduzierte Länge L_eq?
L_eq = I/(md) ist die Länge des mathematischen Pendels mit derselben Schwingungsdauer. Beim physikalischen Pendel ist sie stets größer als der Abstand von der Achse zum Schwerpunkt.
Gilt die Formel für T auch bei großen Winkeln?
Die abgeleitete T = 2π √(I /(mgd)) stützt sich auf sin δ ≈ δ. Bei großen Amplituden ist das rücktreibende Drehmoment nicht mehr proportional zum Winkel, die Schwingung ist nicht harmonisch, T wächst. Diese Korrektur steckt im Kernmodell nicht.
Wo hängt man den Stab auf, damit T minimal wird?
Beim homogenen Stab liegt das Minimum bei d = L/√12 ≈ 0,289 L vom Schwerpunkt (etwa 0,211 L vom Ende). Dort ist das Verhältnis I/(md) am kleinsten.