PhysSandbox
Klassische MechanikWellen und SchallElektrizität und MagnetismusOptik und LichtGravitation und BahnenVirtuelle Praktika
🌙Astronomie und Himmel🌡️Thermodynamik🌍Biophysik, Fluide und Geowissenschaften📐Mathematische Visualisierung🔧Ingenieurwesen🧪Chemie
DEENRUESPTFR

Ähnliche Simulationen

Verwandte Themen in der Nähe (auch aus benachbarten Bereichen) — oder alle 50 in „Optik und Licht“.

Ganze Kategorie →
NeuSchule

Huygenssches Prinzip

Simulation starten

Elementarwellen am Spalt; Superposition und Beugung; Schema, kein vollständiges Integral.

NeuHochschule / Forschung

Fresnel- und Fraunhofer-Beugung

Simulation starten

Beugung am Spalt: Fresnel-Zahl N = a²/(λL), Cornu-Spirale, Fresnel-Integral und sinc²-Grenze im Fernfeld.

NeuSchule

Airy-Scheibchen und Auflösung

Simulation starten

Fraunhofer-Beugung an der Kreisöffnung: erster dunkler Ring und Auflösung zweier Punkte nach dem Rayleigh-Kriterium.

NeuSchule

Speckle-Muster

Simulation starten

Kohärentes Licht und zufällige Phasen: körniges Muster I ∝ |Σ exp(i(k·r + φ))|². Qualitatives Streumodell.

NeuHochschule / Forschung

Prinzip der Holografie

Simulation starten

Vereinfachte 2D-Interferenz |E_Ref + E_Obj|²: die Streifen kodieren die Phase; die Beugung bei der Wiederherstellung wird nicht modelliert.

NeuSchule

Moiré-Muster

Simulation starten

Zwei durchsichtige Strichraster: Periode, Neigung und Verschiebung ergeben räumliche Schwebungen und Hüllkurven.

PhysSandbox

Interaktive Simulationen zu Physik, Chemie und Ingenieurwesen für Lernende, Lehrkräfte und alle Neugierigen.

Physik

  • Klassische Mechanik
  • Wellen und Schall
  • Elektrizität und Magnetismus

Wissenschaft

  • Optik und Licht
  • Gravitation und Bahnen
  • Astronomie und Himmel

Mehr

  • Thermodynamik
  • Biophysik, Fluide und Geowissenschaften
  • Mathematische Visualisierung
  • Ingenieurwesen
  • Chemie

© 2026 PhysSandbox. Kostenlose interaktive naturwissenschaftliche Simulationen.

DatenschutzNutzungKontakt
Startseite/Optik und Licht/Beugung

Beugung

Einzel- und Doppelspalt: Fraunhofer-Beugung und Interferenzbild.

Fraunhofer-Bild

550 nm
0.08 µm
0.35 µm
1.2 m
35 mm

sin θ = y/√(y²+L²). Hüllkurve von der endlichen Breite a; der Doppelspalt fügt cos²-Streifen vom Abstand d hinzu.

Tastenkürzel

  • •Doppelspalt: Verändern Sie d und λ, um die Streifen zu verschieben
  • •Einzelspalt: Verändern Sie a, um die Hüllkurve zu verengen oder zu verbreitern

Gemessene Größen

λ550nm
Winkel des 1. Maximums (kleiner Winkel)90.00°

Zum Modell

Beugung des Lichts am Spalt im Fraunhofer-Bereich (Fernfeld): die Intensität eines Spalts der Breite a ist I(θ) ∝ sinc²(π a sinθ / λ); Minima bei a sinθ = mλ, m = ±1, ±2, … Zwei Spalte im Abstand d fügen die Youngsche Interferenz hinzu: I(θ) ∝ cos²(π d sinθ / λ) · sinc²(π a sinθ / λ). Die engen Streifen sitzen in einer breiten Beugungshüllkurve. Verändert werden λ, a, d und der Schirmabstand L. Nahfeld (Fresnel), Polarisation und endliche Quellengröße entfallen.

Für wen: Jahrgangsstufe 11 und Wellenoptik im Studium: Fraunhofer-Beugung, Einzel- und Doppelspalt.

Wichtige Begriffe

  • Beugung des Lichts
  • Fraunhofer-Beugung
  • Interferenz
  • Einzelspalt
  • Doppelspalt
  • Huygenssches Prinzip
  • sinc²-Hüllkurve

So funktioniert es

Fernfeld (Fraunhofer): jeder Spalt gibt eine sinc²-Hüllkurve über dem Winkel. Zwei Spalte fügen die Youngsche Interferenz cos²(π d sinθ / λ) in diese Hüllkurve ein. Die Farbe der Kurve folgt dem gewählten λ; die Ordinate ist die relative Intensität.

Wichtige Gleichungen

Einzelspalt: I ∝ sinc²(πa sin θ / λ)
Doppelspalt: I ∝ cos²(πd sin θ / λ) · sinc²(πa sin θ / λ)

Häufige Fragen

Warum haben beim Doppelspalt die Streifen unterschiedliche Helligkeit?
Die engen Streifen kommen von der Interferenz der zwei Spalte. Jeder Spalt beugt außerdem: die breite sinc²-Hüllkurve moduliert die Helligkeit. In der Mitte der Hüllkurve sind die Streifen heller, auf den Flügeln schwächer.
Was geschieht, wenn der Spalt viel breiter ist als die Wellenlänge?
Das zentrale Maximum wird schmaler. Im Grenzfall eines sehr breiten Spalts fällt das Bild auf die geometrische Projektion zusammen: deshalb fällt Beugung des Lichts im Alltag kaum auf (a ≫ λ).
Wie sähe das Bild in weißem Licht aus?
Jede Farbe hat ihren eigenen Maßstab in θ. Die nullte Ordnung ist gemeinsam (fast weiß), die übrigen Maxima ziehen sich zum Spektrum. Hier ist eine Wellenlänge, damit Beugung und Dispersion nicht vermischt werden.
Wodurch unterscheidet sich die Beugung am Einzelspalt von der Interferenz am Doppelspalt?
Beugung ist das Auseinanderlaufen der Welle am Spalt (Huygenssche Elementarwellen über die Spaltbreite). Interferenz ist die Überlagerung der Wellen von zwei kohärenten Spalten. Beim Doppelspalt gibt es beides: die Hüllkurve von a und die Streifen von d.