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Startseite/Chemie/Landau-Niveaus

Landau-Niveaus

Ladung im homogenen Magnetfeld: Leiter E_n = ℏω_c(n+½), Zyklotronfrequenz ω_c = qB/m, magnetische Länge ℓ_B = √(ℏ/qB). Die Entartung n_B = qB/h liegt dem Quanten-Hall-Effekt zugrunde.

Ladung im homogenen B

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Zweidimensionales geladenes Teilchen im homogenen senkrechten Magnetfeld B. Die Quantisierung liefert die äquidistante Landau-Leiter E_n = ℏω_c(n+½) mit der Zyklotronfrequenz ω_c = qB/m und der magnetischen Länge ℓ_B = √(ℏ/qB). Jedes Niveau ist stark entartet, mit n_B = qB/h Zuständen pro Fläche — der Grundbaustein des ganzzahligen Quanten-Hall-Effekts. Einheiten: ℏ = q = m = 1.

Gemessene Größen

ω_c = qB/m1.000
ℓ_B = √(ℏ/qB)1.000
r_n = ℓ_B√(2n+1)2.236
E_n = ℏω_c(n+½)2.500

Zum Modell

Landau-Niveaus: ein geladenes Teilchen im homogenen Magnetfeld B besetzt äquidistante Niveaus E_n = ħ ω_c (n+½) mit der Zyklotronfrequenz ω_c = qB/m. Die magnetische Länge ℓ_B = √(ħ/qB) setzt die Bahnskala; der klassische Zyklotronradius zum Niveau n ist r_n = ℓ_B √(2n+1). Auf dem Bildschirm die Zyklotronbahn und der Energiefächer, linear in B; die flächenhafte Entartungsdichte n_B = qB/h liegt dem ganzzahligen Quanten-Hall-Effekt zugrunde. Das Modell ist eine einzige freie Ladung im homogenen senkrechten B ohne Unordnung, ohne elektrisches Feld und ohne Zeeman-Aufspaltung. Man ändert B und den Index n: Abstand der Niveaus und Größe der Bahn.

Für wen: Festkörperphysik und Quantenmechanik im Bachelor: Landau-Quantisierung und Quanten-Hall-Effekt.

Wichtige Begriffe

  • landau-niveaus
  • zyklotronfrequenz
  • magnetische länge
  • quanten-hall-effekt
  • entartungsdichte
  • landau-fächer

So funktioniert es

Ladung im homogenen Feld B: E_n = ħω_c(n+½), ω_c = qB/m, magnetische Länge ℓ_B = √(ħ/qB), Radius r_n = ℓ_B √(2n+1). Auf dem Bildschirm die Zyklotronbahn und der Fächer der in B linearen Niveaus. Die Entartungsdichte n_B = qB/h ist die Grundlage des ganzzahligen Quanten-Hall-Effekts. Man ändert B und die Niveaunummer n.

Häufige Fragen

Warum sind Landau-Niveaus äquidistant wie beim Oszillator?
Die minimale Kopplung an das elektromagnetische Feld (Ersatz p → p − qA) führt die kinetische Energie in der Ebene auf einen harmonischen Oszillator mit der Frequenz ω_c = qB/m zurück. Daher E_n = ħ ω_c (n+½), linear in B. Das ist keine äußere Feder: die „Steifigkeit“ setzt das Feld selbst.
Was bedeutet n_B = qB/h?
Jedes Landau-Niveau fasst einen Zustand pro Flussquant Φ₀ = h/q durch die Probenfläche, daher die Entartungsdichte qB/h. Die Füllung einer ganzen Zahl von Niveaus liefert die ganzzahligen Hall-Plateaus. Der Hall-Widerstand wird hier nicht berechnet.
Ist der klassische Bahnradius gleich dem quantenmechanischen r_n?
r_n = ℓ_B √(2n+1) stimmt mit dem quadratisch gemittelten Zyklotronradius des Niveaus n in der symmetrischen Eichung überein und eignet sich zur Abschätzung der Skala. Der volle Quantenzustand ist eine entartete Mannigfaltigkeit der Bahnzentren, kein einzelner klassischer Kreis; die Zeichnung ist didaktisch.