PhysSandbox
Klassische MechanikWellen und SchallElektrizität und MagnetismusOptik und LichtGravitation und BahnenVirtuelle Praktika
🌙Astronomie und Himmel🌡️Thermodynamik🌍Biophysik, Fluide und Geowissenschaften📐Mathematische Visualisierung🔧Ingenieurwesen🧪Chemie
DEENRUESPTFR

Ähnliche Simulationen

Machen Sie mit verwandten Themen in dieser Kategorie weiter — oder alle 46 in „Thermodynamik“.

Ganze Kategorie →
NeuSchule

Thermische Ausdehnung

Simulation starten

Lineare Längenänderung ΔL = α L₀ ΔT; Vergleich von Bezugsstab und Länge nach Erwärmung oder Abkühlung.

NeuSchule

Kaltdampf-Kompressionskälteprozess

Simulation starten

Verdichter, Kondensator, Drossel und Verdampfer: Leistungszahl, Kälteleistung, Druckverhältnis und Zustandsskizze 1–2–3–4 im p–h-Diagramm.

Schule

Phasendiagramm

Simulation starten

Schematisches p–T-Diagramm: Festkörper, Flüssigkeit, Gas und überkritisches Fluid; Tripelpunkt und kritischer Punkt.

NeuSchule

Nassdampf im T-s-Diagramm

Simulation starten

Zweiphasengebiet des Wassers im T–s-Diagramm: Sättigungskurven, waagerechte Isobare, Dampfgehalt x und Überhitzung.

BeliebtSchule

Ideales Gas

Simulation starten

Teilchen im Kasten: Zustandsgleichung PV = nRT, Druck und Temperatur bei Änderung von Teilchenzahl und Volumen.

NeuSchule

Wärmeübertragung an einer Rippe

Simulation starten

Gerade Rechteckrippe mit Konvektion: Temperaturprofil, Parameter mL, Rippenwirkungsgrad η_f, Rippeneffektivität ε_f und Wärmestrom aus der Geometrie.

PhysSandbox

Interaktive Simulationen zu Physik, Chemie und Ingenieurwesen für Lernende, Lehrkräfte und alle Neugierigen.

Physik

  • Klassische Mechanik
  • Wellen und Schall
  • Elektrizität und Magnetismus

Wissenschaft

  • Optik und Licht
  • Gravitation und Bahnen
  • Astronomie und Himmel

Mehr

  • Thermodynamik
  • Biophysik, Fluide und Geowissenschaften
  • Mathematische Visualisierung
  • Ingenieurwesen
  • Chemie

© 2026 PhysSandbox. Kostenlose interaktive naturwissenschaftliche Simulationen.

DatenschutzNutzungKontakt
Startseite/Thermodynamik/Konzentrierte Wärmekapazität

Konzentrierte Wärmekapazität

Abkühlung eines Körpers bei kleiner Biot-Zahl: Newtonsches Gesetz, charakteristische Länge, Zeit τ = ρVc/(hA), Kurve T(t) und Prüfung Bi < 0,1.

Körperform

30 mm
90 mm

Stoff und Konvektion

7800 kg/m³
500 J/kgK
45 W/mK
35 W/m²K

Temperaturen und Zeit

120 °C
25 °C
180 s

Gemessene Größen

Biot-Zahl Bi0.0078
Zeitkonstante τ1114s
Temperatur T(t)105.8°C
Charakteristische Länge Lc10.00mm
Oberfläche A113.1cm²
Anfänglicher Wärmeüberschuss41.90kJ

Die Methode der konzentrierten Parameter setzt die Temperatur im Innern des Körpers als gleichmäßig an. Sie ist am zuverlässigsten bei Bi < 0,1; größeres Bi bedeutet wesentliche innere Temperaturgradienten.

Diagramme

Zum Modell

Bei der Methode der konzentrierten Wärmekapazität gilt die Temperatur des Körpers im ganzen Volumen als einheitlich, während er durch Konvektion abkühlt oder aufheizt. Die Anwendbarkeit setzt die Biot-Zahl: Bi = h L_c / k, mit der charakteristischen Länge L_c = V/A. Bei Bi < 0,1 ist die Wärmeleitung im Innern schnell genug, innere Gradienten bleiben klein. Der Übergang folgt dem Newtonschen Abkühlungsgesetz: T(t) = T_∞ + (T_0 − T_∞) exp(−t/τ), mit τ = ρVc/(hA). Man ändert Form, Stoffwerte, Wärmeübergangskoeffizient und Größe — und sieht, wie Bi und τ sich ändern. Nicht berücksichtigt sind Strahlung, ungleichmäßiges h, Phasenwechsel und mehrdimensionale Wärmeleitung bei großem Bi.

Für wen: Wärmeübertragung: Abkühlung eines Körpers bei kleiner Biot-Zahl, Newtonsches Abkühlungsgesetz.

Wichtige Begriffe

  • konzentrierte Wärmekapazität
  • Biot-Zahl
  • Newtonsches Abkühlungsgesetz
  • Zeitkonstante
  • charakteristische Länge

So funktioniert es

Die Methode der konzentrierten Wärmekapazität gilt, wenn Bi=hL_c/k < 0,1, also die innere Wärmeleitung schneller ist als die Konvektion an der Oberfläche. Dann hat der ganze Körper eine Temperatur: T(t)=T∞+(T0−T∞)e^(−t/τ), τ=ρVc/(hA). Die Grafik zeigt die exponentielle Annäherung an die Umgebungstemperatur.

Wichtige Gleichungen

Bi = h L_c / k, L_c = V/A
T(t) = T∞ + (T0 − T∞) exp(−t/τ), τ = ρ V c / (h A)

Häufige Fragen

Warum verlangt man gewöhnlich Bi < 0,1?
Der Widerstand der Wärmeleitung im Innern ist dann klein gegen den konvektiven Widerstand an der Oberfläche, daher ist die Temperatur im Innern nahezu gleichmäßig.
Was bedeutet die Zeitkonstante τ?
Nach einem τ ist die Temperaturdifferenz zur Umgebung auf e^{−1} gefallen, also auf etwa 37 % des Anfangswerts. Nach etwa 5τ liegt der Körper schon nahe an der Umgebungstemperatur.