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Startseite/Mathematische Visualisierung/Hauptkomponentenanalyse (PCA) in 2D

Hauptkomponentenanalyse (PCA) in 2D

Wolke in der Ebene: 2×2-Kovarianz, Eigenvektoren PC1 und PC2 vom Mittelwert, Lote auf die PC1-Gerade und Streifen der Scores auf der ersten Komponente.

Anzeige

2.35

Daten

72
42

Kovarianz mit Divisor **n** (Population). PC1 maximiert die Varianz der Projektion; der Streifen ist die Koordinate **(p−μ)·v₁**.

Tastenkürzel

  • •Klick — Punkt hinzufügen (bis 220)
  • •Ziehen — verschieben
  • •Umschalt+Klick — nächsten löschen
  • •R — neue Demo-Wolke (Startwert)

Gemessene Größen

Punkte72
λ₁ (Varianz längs PC1)0.8926
λ₂ (Varianz längs PC2)0.7728
Varianzanteil auf PC10.536

Zum Modell

Die Hauptkomponentenanalyse (PCA) in der Ebene beginnt mit der Zentrierung der Daten. Die 2×2-Kovarianzmatrix der zentrierten Punkte ist symmetrisch und positiv semidefinit; ihre Eigenvektoren sind zueinander senkrechte Richtungen maximaler Varianz, geordnet nach Eigenwerten λ₁ ≥ λ₂ ≥ 0. PC1 ist die Gerade durch den Mittelwert, längs derer die orthogonale Projektion den größten Varianzanteil erhält; PC2 steht senkrecht und nimmt den Rest. Der Score eines Punktes auf PC1 ist das Skalarprodukt (p − μ)·v₁ mit dem Einheits-Eigenvektor, also die Koordinate bei Projektion auf den eindimensionalen Unterraum. Auf dem Bildschirm stehen Mittelwert, Pfeile der Länge etwa √λ, Lote von den Punkten auf die PC1-Gerade und unten der Streifen derselben Scores. Die Kovarianz wird mit Divisor n gerechnet.

Für wen: Lineare Algebra und Statistik: Eigenvektoren der Kovarianz, Projektion, erklärte Varianz.

Wichtige Begriffe

  • hauptkomponentenanalyse
  • kovarianzmatrix
  • eigenvektor
  • eigenwert
  • zentrierung
  • orthogonale projektion
  • erklärte varianz
  • rang-1-approximation

So funktioniert es

Nach der Zentrierung bildet die Hauptkomponentenanalyse (PCA) die 2×2-Kovarianz; die Eigenvektoren sind PC1 (maximale Varianz) und PC2. Der Score auf PC1 ist (p − μ)·v₁, die Koordinate der orthogonalen Projektion auf die PC1-Gerade. Der Streifen unten zeigt dieselben Werte auf einer Achse; Pfeile etwa wie √λ skaliert.

Häufige Fragen

Warum drehen sich die Pfeile, wenn man einen fernen Punkt verschiebt?
Die Hauptkomponentenanalyse (PCA) ist global: die Kovarianz hängt von allen Punkten ab. Ein starker Ausreißer kann die Trägheitsellipse verdrehen und beide Eigenrichtungen ändern. Es gibt robuste Varianten, hier sind sie nicht gezeigt.
Hier Divisor n oder n−1?
Divisor n — einfacher für kleine Stichproben und Unterrichtsgrafiken. Die Reihenfolge der Hauptkomponenten bleibt dieselbe, die absoluten λ unterscheiden sich vom Fall n−1 um einen konstanten Faktor.
Was zeigt der Streifen unten?
Dieselben Scores (p − μ)·v₁ wie die orthogonale Projektion auf die PC1-Gerade. Das Vorzeichen stimmt mit dem Pfeil der ersten Komponente überein: das ist dasselbe Wolkenbild auf einer Achse.