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Startseite/Astronomie und Himmel/Relativistische Energie-Impuls-Beziehung

Relativistische Energie-Impuls-Beziehung

E² = (pc)² + (mc²)²: Massenhyperbel, Newtonscher Grenzfall und ultrarelativistische Asymptote E = pc.

Vorgabe

0.6

Für ein Teilchen der Masse m gilt die relativistische Energie-Impuls-Beziehung E² = (pc)² + (mc²)². Mit m = 1 und c = 1 entsteht die grüne Hyperbel E = √(p² + 1). Zwei Grenzfälle rahmen sie: die Newtonsche Parabel E ≈ 1 + p²/2 (kleiner Impuls) und die photonartige Asymptote E = pc (ultrarelativistisch). Stellen Sie β, p oder T ein und beobachten Sie, wie die vier Größen (β, γ, p, T) gekoppelt bleiben — die Grundkinematik der relativistischen Mechanik in Teilchenbeschleunigern und in der kosmischen Strahlung.

Gemessene Größen

β0.60000
γ1.25000
p (mc)0.75000
E (mc²)1.25000
T (mc²)0.25000

Zum Modell

Relativistische Energie-Impuls-Beziehung: E² = (pc)² + (mc²)². In Einheiten m = c = 1 ist die grüne Massenhyperbel E = √(p² + 1), begrenzt durch die Newtonsche Parabel E ≈ 1 + p²/2 bei kleinem Impuls und die ultrarelativistische Asymptote E = pc für Photonen oder E ≫ mc². Unabhängige Regler für β, p oder die kinetische Energie T halten β, γ, p und T über γ = 1/√(1 − β²), E = γmc² und T = (γ − 1)mc² gekoppelt. Annahmen: freies Teilchen, feste Ruhemasse, ohne Wechselwirkungen und ohne Strahlungsreibung. Das ist die Grundkinematik von Beschleunigern und kosmischer Strahlung: man sieht, wie viel schneller die kinetische Energie als ½mv² wächst, sobald β nicht mehr klein ist.

Für wen: Moderne Physik und Teilchenphysik: Energie-Impuls-Beziehung, Ruheenergie, ultrarelativistischer Grenzfall.

Wichtige Begriffe

  • relativistische energie-impuls-beziehung
  • ruheenergie
  • kinetische energie
  • lorentz-faktor
  • ultrarelativistischer grenzfall
  • massenschale

So funktioniert es

Die relativistische Energie-Impuls-Beziehung definiert die Hyperbel E² = (pc)² + (mc²)². Bei kleinem Impuls fällt sie mit der Newtonschen Entwicklung E ≈ mc² + p²/2m zusammen; im ultrarelativistischen Grenzfall (E ≫ mc²) strebt sie gegen die Gerade E = pc, wie beim Photon.

Häufige Fragen

Warum ist die kinetische Energie nicht gleich mv²/2?
Die Newtonsche T = p²/(2m) ist die Entwicklung von T = E − mc² auf der Hyperbel bei kleinem p. Bei großem p gilt E ≈ pc, und T wächst fast linear mit p, weit über ½mv². Die klassische Formel unterschätzt die Energie von Teilchen im GeV-Bereich stark — eine häufige Falle in Klausuren.
Was zeigen die Parabel und die Asymptote E = pc?
Die Parabel ist der Newtonsche Grenzfall, der sich bei p = 0 an die Hyperbel schmiegt. Die Gerade E = pc ist die Beziehung für das Photon (m = 0) und die ultrarelativistische Asymptote massiver Teilchen. Massive Bahnen erreichen die Lichtlinie nie; sie nähern sich ihr für γ → ∞.
Wenn β festliegt, wie bestimmen sich p und T?
β legt γ fest, danach p = γβmc und T = (γ − 1)mc² (im Graphen m = c = 1). Der Wechsel des unabhängigen Reglers wählt nur, welche Größe Sie drehen; die übrigen bleiben auf derselben Massenschale. Die Ruheenergie mc² bleibt der senkrechte Schnitt der Hyperbel.