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Startseite/Optik und Licht/Fernrohr und Mikroskop

Fernrohr und Mikroskop

Zwei dünne Linsen: Keplersches und Galileisches Fernrohr und zusammengesetztes Mikroskop. Paraxialer Gang, Vergrößerung und Verhältnis der Brennweiten von Objektiv und Okular.

Zwei dünne Linsen

0.32
0.07
0.39
8
0.045

Paraxiale dünne Linsen auf einer Achse: 1/f = 1/u + 1/v nacheinander. Großes u₁ ahmt einen fernen Gegenstand nach (Fernrohr); kleines u₁ knapp größer als f₁ gibt ein reelles Zwischenbild (Mikroskop). Bei Galilei ist das Okular eine Zerstreuungslinse (f₂ < 0).

Tastenkürzel

  • •Vorlagen für Kepler / Galilei / Mikroskop
  • •Vergrößern Sie die Gegenstandsweite — Nachbildung der Unendlichkeit für das Fernrohr

Gemessene Größen

|M_ges|0.219
≈ −f_Obj/f_Ok (ferner Gegenstand)4.571
Zwischenbild v₁0.3333
Endbild v₂ (von der 2. Linse)-0.2975

Zum Modell

Fernrohr und Mikroskop werden aus zwei Linsen auf einer Achse aufgebaut. Die Gleichung der dünnen Linse wird zweimal angewandt: das erste Bild wird zum Gegenstand der zweiten Linse, u₂ = d − v₁, wobei d der Abstand der Linsen ist. Das Keplersche Fernrohr hat zwei Sammellinsen, das Bild steht auf dem Kopf; das Galilei-Fernrohr hat ein Zerstreuungsokular, das Bild steht aufrecht; das zusammengesetzte Mikroskop hat ein kurzbrennweitiges Objektiv und ein reelles Zwischenbild im Tubus. Für einen fernen Gegenstand schreibt man die Winkelvergrößerung oft |M| ≈ f_Obj / |f_Ok|. Auf dem Bildschirm Haupt- und Parallelstrahl. Feldblenden, Aberrationen und die reale Tubuslänge fehlen.

Für wen: Gymnasiale Oberstufe, geometrische Optik: Fernrohr, Mikroskop, Vergrößerung.

Wichtige Begriffe

  • dünne Linse
  • Fernrohr
  • Keplersches Fernrohr
  • Galilei-Fernrohr
  • zusammengesetztes Mikroskop
  • Vergrößerung
  • Okular

So funktioniert es

Zwei dünne Linsen: der Gegenstand gibt Haupt- und Parallelstrahl durch Objektiv und Okular. Bei Kepler sind beide Gläser Sammellinsen — das Zwischenbild steht auf dem Kopf. Bei Galilei ist das Okular eine Zerstreuungslinse — das Bild steht aufrecht. Zusammengesetztes Mikroskop: kurzbrennweitiges Objektiv und reelles Zwischenbild zwischen den Linsen. Der Abstand d liegt längs der Achse.

Wichtige Gleichungen

1/f = 1/u + 1/v &nbsp; (jede Linse)
u₂ = d − v₁ &nbsp; (Zwischenbild → zweiter Gegenstand)
M_ges = M₁ M₂ &nbsp; · &nbsp; Fernrohr (fern): |M| ≈ f_Obj / |f_Ok|

Häufige Fragen

Warum sieht das Zwischenbild bei manchen Stellungen „falsch“ aus?
Beim echten Gerät gibt es Tubuslänge, Feldlinsen und Aberrationen. Hier ein idealer paraxialer Gang: die Kette 1/f = 1/u + 1/v, keine Konstruktionszeichnung eines serienmäßigen Fernrohrs.
Wann gilt |M| ≈ f_Obj / f_Ok?
Beim fernen Gegenstand liegt das Zwischenbild nahe dem hinteren Brennpunkt des Objektivs, das Okular steht so, dass das Auge es „im Unendlichen“ sieht. Dann reduziert sich die Winkelvergrößerung auf das Verhältnis der Brennweiten. Die Abschätzung erscheint, wenn die Gegenstandsweite viel größer als die Brennweiten ist.