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Startseite/Classical Mechanics/Woodpecker toy (stick–slip)

Woodpecker toy (stick–slip)

Hülse mit trockener Reibung auf einem Stab: Haften, Belastung durch die Feder, dann Gleiten — ein qualitativer Zyklus.

Friction & spring

0.42
0.28
55 N/m
μ_k cap≤ μ_s − 0.02

Zum Modell

Das Specht-Spielzeug rutscht den Stab hinab und wechselt dabei zwischen Haftreibung (Haften) und Gleitstößen, wenn Feder und Gewichtskraft die Losreißschwelle überschreiten. Ein knappes Modell mit zwei Phasen: Losreißbedingung über die Haftreibung und Dämpfung im Gleitabschnitt. Das reicht für den Rhythmus, nicht für jede tribologische Messkurve. Das gezahnte Stabprofil wird nicht modelliert — seine Rolle übernimmt die angesammelte „Last“ der Feder.

Für wen: Demonstration trockener Reibung und nichtlinearer Dynamik: Haften–Gleiten.

Wichtige Begriffe

  • Haften–Gleiten
  • Haftreibung
  • Gleitreibung
  • Specht-Spielzeug
  • trockene Reibung

So funktioniert es

Die Phasen „Haften“ und „Gleiten“ ahmen den Specht nach. Solange Haftreibung wirkt, steht die Hülse, bis die Federkraft μ_s N überschreitet; danach beschleunigtes Gleiten mit μ_k. Die Zähne des Stabes werden nicht gezeichnet — das ist ein qualitativer Zyklus von Haften–Gleiten.

Häufige Fragen

Warum μ_k gegenüber μ_s begrenzen?
Die Gleitreibung ist gewöhnlich etwas kleiner als die Haftreibung. Ist μ_k ≥ μ_s, verliert die Losreißbedingung den üblichen Sinn: nach dem Start fällt die Reibungskraft nicht.
Wo sind die Zähne am Stab?
Sie fehlen im Modell. Am echten Spielzeug gibt es gerichtete Widerhaken; hier übernimmt dieselbe Rolle das Anwachsen der Federkraft bis zur Schwelle μ_s N.