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Startseite/Elektrizität und Magnetismus/Gleichstrommotor und -generator

Gleichstrommotor und -generator

Spule im Feld B: Motor V = IR + kω, Generator E = kω an die Last — eine Konstante k, zwei Betriebsarten.

Betriebsart und Stromkreis

12 V
4 Ω
0.85
0.04
0.06

Ideale Bürstenmaschine: Gegenspannung E_b = kω und Drehmoment τ = kI mit demselben k. Motor: V = IR + E_b und Jω̇ = τ − bω. Generator: die Leerlaufspannung wächst mit ω; der Strom in der Last folgt dem Ohmschen Gesetz.

Tastenkürzel

  • •Schalten Sie im Bedienfeld zwischen Motor und Generator um
  • •Zurücksetzen setzt Winkel und Drehzahl des Rotors auf null

Gemessene Größen

ω0.00rad/s
E_b oder E0.000V
I0.0000A

Diagramme

Zum Modell

Die kommutierte Gleichstrommaschine arbeitet als Motor und als Generator: dieselbe Spule im Feld B. Gegenspannung und Drehmoment hängen über dieselbe Konstante zusammen: E_b = kω, τ = kI. Im Motorbetrieb wird Jω̇ = kI − bω integriert bei V = I R_a + E_b; der Rotor beschleunigt, bis die Gegenspannung den Stromkreis ausgleicht. Im Generatorbetrieb gibt man die Winkelgeschwindigkeit der Welle vor: E = kω, Laststrom aus R_a + R_Last. Die Kommutierung ist implizit: die Polarität an den Bürsten bleibt konstant. Verluste sind auf R_a und viskose Reibung b beschränkt.

Für wen: Einführung in Elektromagnetismus und Elektromechanik: Gleichstrommotor, Induktion, Gegenspannung.

Wichtige Begriffe

  • Gegenspannung
  • Gleichstrommotor
  • Generator
  • Faradaysche Induktion
  • Drehmoment
  • Kommutator

So funktioniert es

Eine rechteckige Spule im homogenen Feld B: eine Maschine — zwei Betriebsarten. Im Motor erzeugt der Strom das Drehmoment τ = kI, der Rotor beschleunigt, bis die Gegenspannung E_b = kω den Kreis V = I R_a + E_b ausgleicht. Im Generator erzeugt die Drehung E = kω und einen Strom in der Last. Eine Konstante k verbindet die elektrische und die mechanische Seite.

Wichtige Gleichungen

E_b = kω · τ = kI
Motor: V = IR_a + E_b , Jω̇ = kI − bω
Generator: E = kω , I = E / (R_a + R_load)

Häufige Fragen

Warum gilt dieselbe Konstante k für Drehmoment und Gegenspannung?
In einem SI-konsistenten Modell verbindet eine Flussverkettung die elektrische und die mechanische Leistung: E_b I ≈ τω (ohne Verluste). Deshalb steht k sowohl in E_b = kω als auch in τ = kI; die Verluste sind in R_a und b ausgelagert.
Wo ist der Kommutator?
Die Kommutierung wird nicht gezeichnet: das Modell nimmt an, dass Drehmoment und induzierte Spannung ausgerichtet bleiben. Der Rotor im Motor dreht sich in eine Richtung, am Generator liegt an der Last eine konstante Polarität — wie bei der schulischen Bürstenmaschine.
Warum beschleunigt der Motor nicht unbegrenzt?
Mit wachsendem ω wächst die Gegenspannung E_b = kω, der Strom I = (V − E_b)/R_a fällt, das Drehmoment kI nimmt ab, bis es die Reibung bω ausgleicht. Die stationäre Drehzahl ist der Ausgleich von Moment und Last, kein „unendliches Beschleunigen“.