Braggsches Gesetz: Netzebenenabstand d
Bekannte Röntgen-λ. Finden Sie für die Ordnungen n = 1, 2, 3 den Glanzwinkel des Intensitätsmaximums und bestimmen Sie d aus der Ausgleichsgeraden sin θ gegen n.
Ziel des Versuchs
d aus 2 d sin θ = n λ bestimmen. Der Graph sin θ gegen n hat die Steigung λ/(2d), also d = λ / (2 · Steigung).
Geräte
- Röntgenlinie (bekannte λ)
- Unbekannter Kristall
- Goniometer
- Intensitätsdetektor
Versuch
Theorie
Konstruktive Interferenz an den Netzebenen folgt dem Braggschen Gesetz. Der Aufbau blendet d, 2d sin θ und die Kennzeichnung „erfüllt“ aus. λ ist bekannt (Cu Kα). Die laufende Detektorintensität ist die Messanzeige; das Maximum suchen Sie für jede Ordnung selbst.
Durchführung
- Die Wellenlänge λ ist fest und bekannt. d bleibt verborgen. Stellen Sie die Ordnung n ein und durchfahren Sie dann den Glanzwinkel θ.
- Beobachten Sie den laufenden Detektor. Stellen Sie auf das Intensitätsmaximum. Der Aufbau schreibt nicht „Bragg-Bedingung“.
- Speichern Sie. In die Zeile kommen n und θ. Die Tabelle berechnet sin θ.
- Wiederholen Sie das für n = 1, 2 und 3 (zwei Einträge je Ordnung sind zulässig). Mindestens 6 Zeilen.
- Bestimmen Sie die lineare Ausgleichsgerade sin θ gegen n; d = λ / (2 · Steigung). Vergleichen Sie mit dem Referenzwert.
Schlussfolgerung
Der bestimmte Netzebenenabstand stimmt mit dem verborgenen d überein. Wesentliche Unsicherheiten: Schrittweite des Goniometers und die visuelle Abschätzung des Intensitätsmaximums.