Braggsches Gesetz: Netzebenenabstand d

Bekannte Röntgen-λ. Finden Sie für die Ordnungen n = 1, 2, 3 den Glanzwinkel des Intensitätsmaximums und bestimmen Sie d aus der Ausgleichsgeraden sin θ gegen n.

Hochschule / Forschung· 24 min·Verwandte Simulation: Optik und LichtBragg-Gesetz

Ziel des Versuchs

d aus 2 d sin θ = n λ bestimmen. Der Graph sin θ gegen n hat die Steigung λ/(2d), also d = λ / (2 · Steigung).

Geräte

  • Röntgenlinie (bekannte λ)
  • Unbekannter Kristall
  • Goniometer
  • Intensitätsdetektor

Versuch

Theorie

Konstruktive Interferenz an den Netzebenen folgt dem Braggschen Gesetz. Der Aufbau blendet d, 2d sin θ und die Kennzeichnung „erfüllt“ aus. λ ist bekannt (Cu Kα). Die laufende Detektorintensität ist die Messanzeige; das Maximum suchen Sie für jede Ordnung selbst.

Durchführung

  1. Die Wellenlänge λ ist fest und bekannt. d bleibt verborgen. Stellen Sie die Ordnung n ein und durchfahren Sie dann den Glanzwinkel θ.
  2. Beobachten Sie den laufenden Detektor. Stellen Sie auf das Intensitätsmaximum. Der Aufbau schreibt nicht „Bragg-Bedingung“.
  3. Speichern Sie. In die Zeile kommen n und θ. Die Tabelle berechnet sin θ.
  4. Wiederholen Sie das für n = 1, 2 und 3 (zwei Einträge je Ordnung sind zulässig). Mindestens 6 Zeilen.
  5. Bestimmen Sie die lineare Ausgleichsgerade sin θ gegen n; d = λ / (2 · Steigung). Vergleichen Sie mit dem Referenzwert.

Schlussfolgerung

Der bestimmte Netzebenenabstand stimmt mit dem verborgenen d überein. Wesentliche Unsicherheiten: Schrittweite des Goniometers und die visuelle Abschätzung des Intensitätsmaximums.