Arrhenius: Aktivierungsenergie aus k(T)

Reaktion erster Ordnung, unbekannte Reaktion. Messen Sie [A] bei mehreren T, berechnen Sie k = −ln([A]/[A]₀)/t; die Ausgleichsgerade ln k gegen 1/T liefert E_a.

Hochschule / Forschung· 26 min·Verwandte Simulation: ChemieReaktionsgeschwindigkeit

Ziel des Versuchs

E_a aus k = A e^(−E_a/RT) bestimmen. Die Steigung von ln k gegen 1/T ist −E_a/R.

Geräte

  • Thermostatierte Küvette
  • Spektralphotometer ([A])
  • Stoppuhr (t)
  • Bekannte [A]₀

Versuch

Theorie

Für eine Reaktion erster Ordnung gilt [A] = [A]₀ e^(−kt), also k = −ln([A]/[A]₀)/t. Nach Arrhenius ist ln k = ln A − (E_a/R)(1/T). Der Aufbau blendet E_a, den präexponentiellen Faktor sowie die laufenden Anzeigen von k und t₁/₂ aus; Sie lesen nur das Spektralphotometer ab.

Durchführung

  1. Gehen Sie von bekannter [A]₀ aus. Die Reaktion ist erster Ordnung; E_a bleibt verborgen. Stellen Sie die Badtemperatur T und die Probenahmezeit t ein.
  2. Notieren Sie [A] am Spektralphotometer. Es wird ein kleines Rauschen addiert. Es gibt keine laufende Anzeige von k oder t₁/₂.
  3. Die Tabelle berechnet k = −ln([A]/[A]₀)/t, ln k und 1/T. Wählen Sie t so, dass [A] weder winzig noch fast gleich [A]₀ ist.
  4. Wiederholen Sie das für mindestens 6 Temperaturen etwa von 280 K bis 325 K.
  5. Bestimmen Sie die lineare Ausgleichsgerade ln k gegen 1/T; E_a (kJ/mol) = −Steigung · R / 1000. Vergleichen Sie mit dem Referenzwert.

Schlussfolgerung

Die bestimmte Aktivierungsenergie stimmt mit der verborgenen E_a überein. Wesentliche Unsicherheiten: Rauschen des Spektralphotometers, k aus einem einzelnen Punkt erster Ordnung und das Arrhenius-Gesetz auf einem engen T-Intervall.