Archimedisches Prinzip: Dichte eines Festkörpers

Eine unbekannte Kugel schwimmt in Wasser bekannter Dichte. Lesen Sie den eingetauchten Volumenanteil im Gleichgewicht ab und schätzen Sie die Dichte der Kugel nach ρ = f·ρ_w, gemittelt über verrauschte Ablesungen.

Schule· 25 min·Verwandte Simulation: Klassische MechanikArchimedisches Prinzip

Ziel des Versuchs

Die unbekannte Dichte einer homogenen festen Kugel bestimmen, die in Süßwasser (ρ_w = 1000 kg/m³) schwimmt, mit der Gleichgewichtsbeziehung ρ/ρ_w = V_eingetaucht / V_gesamt.

Geräte

  • Gefäß mit Süßwasser (ρ_w vorgegeben)
  • Homogene unbekannte Kugel
  • Ablesung des Eintauchanteils (Sensormodell)

Versuch

Theorie

Bei einem schwimmenden Körper gleicht die Gewichtskraft der Auftriebskraft: ρ g V = ρ_w g V_eingetaucht, also ρ = ρ_w (V_eingetaucht / V). Für eine homogene Kugel liest man den eingetauchten Anteil f = V_eingetaucht / V an der Wasserlinie im Gleichgewicht ab. Auf f ist ein zufälliger Ablesefehler modelliert.

Durchführung

  1. Im Versuch ist Süßwasser mit ρ_w = 1000 kg/m³ (in der Angabe). Die Dichte der Kugel ist fest, Ihnen aber unbekannt.
  2. Betrachten Sie das Gleichgewicht: die Kugel schwimmt, teilweise eingetaucht.
  3. Drücken Sie „Ablesung speichern“: das Gerät schätzt den eingetauchten Volumenanteil f an der Wasserlinie (kleines Sensorrauschen).
  4. Wiederholen Sie das mindestens 5-mal, um den zufälligen Fehler zu mitteln.
  5. In der Tabelle stehen f und ρ = ρ_w·f. Das Ergebnis ist das arithmetische Mittel der Spalte ρ.
  6. Vergleichen Sie mit der Referenzdichte und formulieren Sie die Schlussfolgerung.

Schlussfolgerung

Die mittlere Dichte stimmt mit dem Referenzwert innerhalb der Toleranz überein. Wesentliche Unsicherheiten: Ablesen des Eintauchanteils, Idealisierung von Süßwasser und Homogenität der Kugel.