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Startseite/Astronomie und Himmel/Polarlicht

Polarlicht

Mehrlagige sinusförmige Vorhänge; Farbton und Drift — nur Anschauung, keine Physik der Ionosphäre.

Ansicht

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1.1

Rein dekorative Bewegung im Geist des Leuchtens von Sauerstoff und Stickstoff — zum Hinschauen, nicht zur Vorhersage des Weltraumwetters.

Gemessene Größen

HinweisSkizze

Zum Modell

Das Polarlicht ist in der Natur das Leuchten der hohen Atmosphäre, wenn Teilchen des Sonnenwinds, von der Magnetosphäre gelenkt, Sauerstoff und Stickstoff anregen. Hier wird das nicht gerechnet: die Vorhänge sind aus mehreren Sinuskurven y = A sin(kx − ωt + φ) mit verschiedenen Amplituden, Wellenzahlen und Phasen zusammengesetzt. Der Farbton ist ein dekorativer Parameter, keine Linien bei 557,7 nm und keine Vorhersage des Weltraumwetters. Die Kugelgeometrie der Erde und reale Teilchenströme entfallen. Driftgeschwindigkeit, Helligkeit, Zahl der Bänder und die Verdrillung lassen sich ändern — man sieht, wie die Superposition periodischer Funktionen einen „tanzenden“ Vorhang ergibt.

Für wen: Erste Begegnung mit dem Polarlicht und stilisierte Wellenzeichnung; kein Kurs zur Ionosphäre.

Wichtige Begriffe

  • polarlicht
  • sonnenwind
  • magnetosphäre
  • sinuskurve
  • superposition
  • phasenverschiebung
  • stilisiertes modell

So funktioniert es

Das echte Polarlicht hängt mit Spiralen geladener Teilchen im Erdfeld und dem Leuchten von Sauerstoff und Stickstoff zusammen. Auf dem Bildschirm eine ruhige Stilisierung: mehrere sinusförmige Bänder mit Phasendrift. Das ist Nachthimmel-Atmosphäre zur Anschauung, kein Modell der Ionosphäre und keine Vorhersage.

Häufige Fragen

Bewegen sich echte Polarlichter so?
Die driftenden Sinuskurven treffen das Bild „tanzender“ Vorhänge, sind aber eine kinematische Analogie. Die wirkliche Bewegung folgt aus Änderungen des Magnetfelds und des Sonnenwindstroms, nicht aus einer konstanten Sinuskurve.
Woher kommen die Farben?
Hier stellt ein Regler den Farbton. In der Atmosphäre hängt die Farbe vom Gas (Sauerstoff, Stickstoff) und von der Stoßhöhe ab; Atomlinien werden nicht nachgebildet.
Was bedeutet Superposition auf diesem Bild?
Mehrere Sinuskurven überlagern sich: jede ist ein eigenes Band. Die Summe ergibt ein reicheres Muster als eine einzige Welle.
Kann man mit diesem Modell ein Polarlicht vorhersagen?
Nein. Dazu braucht man Daten von Sonnenwind und Magnetosphäre. Hier ist nur das Erscheinungsbild der Vorhänge.