PhysSandbox
Klassische MechanikWellen und SchallElektrizität und MagnetismusOptik und LichtGravitation und BahnenVirtuelle Praktika
🌙Astronomie und Himmel🌡️Thermodynamik🌍Biophysik, Fluide und Geowissenschaften📐Mathematische Visualisierung🔧Ingenieurwesen🧪Chemie
DEENRUESPTFR

Ähnliche Simulationen

Verwandte Themen in der Nähe (auch aus benachbarten Bereichen) — oder alle 46 in „Thermodynamik“.

Ganze Kategorie →
NeuSchule

h,x-Diagramm (psychrometrisch)

Simulation starten

Feuchte Luft für die Raumlufttechnik: Trockenkugeltemperatur, relative Feuchte, Wassergehalt, Taupunkt, Feuchtkugeltemperatur, Enthalpie und Mischung zweier Ströme.

NeuHochschule / Forschung

Atmosphärische Stabilität und Teilchendiagramm

Simulation starten

Lehrsonderung: Umgebungsgradient, trockener und feuchter Aufstieg des Teilchens, LCL, LFC, Gleichgewichtsniveau, CAPE, CIN und Hebungsindex.

NeuSchule

Joule-Prozess (Brayton)

Simulation starten

P–V-Diagramm: isentrope Verdichtung, isobare Wärmezufuhr, isentrope Expansion, isobare Wärmeabfuhr — Kern von Gasturbine und Turbostrahltriebwerk.

NeuSchule

Diesel-Prozess

Simulation starten

Luftstandard: isentrope Verdichtung, isobare Wärmezufuhr, isentrope Expansion, isochore Wärmeabfuhr; Wirkungsgrad η(ρ_c, β).

NeuSchule

Leidenfrost-Effekt

Simulation starten

Plattentemperatur um die Schwelle ~200 °C: Kurven von Dampfschicht und Lebensdauer — Lehrmodell, keine gemessenen Siededaten.

NeuSchule

Wärmeübertragung an einer Rippe

Simulation starten

Gerade Rechteckrippe mit Konvektion: Temperaturprofil, Parameter mL, Rippenwirkungsgrad η_f, Rippeneffektivität ε_f und Wärmestrom aus der Geometrie.

PhysSandbox

Interaktive Simulationen zu Physik, Chemie und Ingenieurwesen für Lernende, Lehrkräfte und alle Neugierigen.

Physik

  • Klassische Mechanik
  • Wellen und Schall
  • Elektrizität und Magnetismus

Wissenschaft

  • Optik und Licht
  • Gravitation und Bahnen
  • Astronomie und Himmel

Mehr

  • Thermodynamik
  • Biophysik, Fluide und Geowissenschaften
  • Mathematische Visualisierung
  • Ingenieurwesen
  • Chemie

© 2026 PhysSandbox. Kostenlose interaktive naturwissenschaftliche Simulationen.

DatenschutzNutzungKontakt
Startseite/Thermodynamik/Adiabatischer Aufstieg feuchter Luft

Adiabatischer Aufstieg feuchter Luft

Aufstieg eines feuchten Luftpakets: trockener Gradient Γ, Hebungskondensationsniveau, vereinfachter feuchter Gradient; relative Feuchte und Wolkenskizze über der Höhe.

Luftpaket am Boden

26 °C
65 %
800 m

Idealisiertes **abgeschlossenes** Luftpaket: **e** des Dampfes bleibt konstant. **Trockenadiabate** bis T = T_d → **HKN**. Oberhalb des HKN steht **Γ_m** für Pseudoadiabaten — für Tendenzen, keine Auswertung eines Radiosondenaufstiegs.

Gemessene Größen

T des Luftpakets18.42 °C
RH (gleicher e)100.0 %
Taupunkt T18.92 °C
Höhe HKN723 m
Wolkeja

Zum Modell

Adiabatischer Aufstieg feuchter Luft: ein abgeschlossenes Luftpaket behält den Partialdruck des Wasserdampfs e (ohne Vermischung). Den Sättigungsdampfdruck e_s(T) liefert eine Formel vom Magnus-Typ; die Taupunkttemperatur T_d erfüllt e_s(T_d) = e. Beim Aufstieg kühlt das Paket mit konstantem trockenadiabatischem Gradienten Γ_d ≈ 9,8 K/km, bis T den Wert T_d erreicht — das ist das Hebungskondensationsniveau (HKN), in der Zeichnung die Wolkenuntergrenze. Oberhalb des HKN steht ein konstanter feuchtadiabatischer Gradient Γ_m ≈ 6,5 K/km anstelle von Pseudoadiabaten — qualitative Meteorologie, kein Emagramm und keine Niederschlagsvorhersage.

Für wen: Oberstufe und erstes Semester: Feuchte, adiabatische Gradienten, Wolkenhöhe.

Wichtige Begriffe

  • hebungskondensationsniveau
  • taupunkt
  • trockenadiabatischer gradient
  • feuchtadiabatischer gradient
  • relative feuchte
  • luftpaket

So funktioniert es

Ein abgeschlossenes feuchtes Luftpaket behält den Dampfgehalt: der Dampfdruck e bleibt konstant, solange nichts ausfällt. Der Sättigungsdampfdruck e_s(T) fällt beim Abkühlen, daher steigt die relative Feuchte. Die Taupunkttemperatur T_d ist diejenige T, für die e_s(T_d) = e gilt; am Hebungskondensationsniveau (HKN) erreicht die Pakettemperatur T_d bei trockenadiabatischer Abkühlung Γ_d ≈ 9,8 K/km. Oberhalb des HKN zeichnet man eine Wolke und einen vereinfachten feuchtadiabatischen Gradient Γ_m ≈ 6,5 K/km statt genauer Pseudoadiabaten.

Häufige Fragen

Warum steigt die relative Feuchte schon vor der Wolke?
Das Luftpaket hat konstantes e, die Temperatur fällt; der Sättigungsdampfdruck e_s(T) nimmt mit T ab, daher wächst RH = e/e_s(T), bis 100 % am Taupunkt erreicht sind.
Ist Γ_m = 6,5 K/km genau?
Nein. Reale feuchtadiabatische Gradienten hängen von Druck, Temperatur und latenter Wärme ab; im Diagramm sind sie gekrümmt. Hier ist die konstante Γ_m nur die anschauliche Fortsetzung.
Berücksichtigt die Wolkenskizze die Wasserbilanz?
Die Wolke markiert den Übergang zur Feuchtadiabate. Kondensat, Niederschlag und Beimischung trockener Luft werden nicht modelliert.