Ballistisches Pendel: Geschwindigkeit des Geschosses

Ein Geschoss unbekannter Geschwindigkeit bleibt in einem hängenden Klotz stecken. Messen Sie den Maximalwinkel bei verschiedenen Fadenlängen und rekonstruieren Sie v₀ aus Impuls und Energie.

Schule· 24 min·Verwandte Simulation: Klassische MechanikBallistisches Pendel

Ziel des Versuchs

Die verborgene Geschwindigkeit des Geschosses v₀ aus θ_max bestimmen: nach dem vollkommen unelastischen Stoß gilt V = √(2gL(1−cos θ)) und v₀ = (M+m)V/m. Mitteln Sie mehrere Schüsse bei verschiedenen L.

Geräte

  • Ballistisches Pendel (Geschoss bleibt stecken)
  • Winkelmesser
  • Bekannte Massen m, M
  • Maßstab (L)

Versuch

Theorie

Beim Steckenbleiben (vollkommen unelastischer Stoß) gilt der Impuls: m v₀ = (M+m) V. Danach die Energie: V² = 2gL(1−cos θ_max). Zusammen: v₀ = (M+m)/m · √(2gL(1−cos θ_max)). Der Aufbau zeigt v₀ und die Geschwindigkeit nach dem Stoß nicht; Sie lesen nur den Winkelmesser.

Durchführung

  1. m, M und g sind bekannt. Die Geschwindigkeit des Geschosses ist fest und verborgen. Ändern Sie nur die Fadenlänge L.
  2. Schießen Sie; lesen Sie θ_max am Winkelmesser ab. Es kommt ein kleines Winkelrauschen hinzu.
  3. Die Tabelle berechnet v₀ aus V = √(2gL(1−cos θ)) und v₀ = (M+m)V/m.
  4. Wiederholen Sie das für mindestens 6 verschiedene Längen etwa von 0,80 bis 1,60 m.
  5. Bilden Sie den Mittelwert der Spalte v₀ und vergleichen Sie mit dem Referenzwert.

Schlussfolgerung

Die mittlere rekonstruierte Geschwindigkeit des Geschosses stimmt mit dem verborgenen Wert innerhalb der Toleranz überein. Wesentliche Fehlerquellen: Rauschen des Winkelmessers, Idealisierung eines vollkommen unelastischen Stoßes und Vernachlässigung der Reibung in der Aufhängung.