Sternspektrum: Radialgeschwindigkeit aus der Linienverschiebung

Bekannte Laborwellenlänge λ₀ (Hα). Setzen Sie die Marke auf die verschobene Absorptionslinie und bestimmen Sie v ≈ c Δλ/λ₀.

Schule· 20 min·Verwandte Simulation: Astronomie und HimmelSpektraler Doppler-Effekt

Ziel des Versuchs

Die Radialgeschwindigkeit aus v = c (λ − λ₀)/λ₀ bestimmen. Entfernen zählt positiv.

Geräte

  • Vergrößerter Sternspektrograph
  • Bekannte Laborlinie Hα
  • Wellenlängenmarke

Versuch

Theorie

Bei |v| ≪ c gilt für die Verschiebung einer Laborlinie Δλ/λ₀ ≈ v/c. Der Aufbau blendet v und das fertige Δλ/λ aus. λ₀ ist bekannt. Die laufende Wellenlängenmarke am vergrößerten Spektrographen ist das Messgerät — λ lesen Sie selbst ab.

Durchführung

  1. Die Laborwellenlänge λ₀ der Linie Hα ist fest und bekannt. Die Radialgeschwindigkeit des Sterns bleibt verborgen. Bewegen Sie nur die Wellenlängenmarke.
  2. Setzen Sie die Marke auf die Mitte der dunklen Absorptionslinie. Der Aufbau gibt weder v noch Δλ aus.
  3. Notieren Sie diese λ. Die Tabelle berechnet v = c (λ − λ₀)/λ₀. Wiederholen Sie die Suche mindestens 6-mal.
  4. Bilden Sie den Mittelwert der v-Spalte und vergleichen Sie ihn mit dem Referenzwert.

Schlussfolgerung

Die mittlere Radialgeschwindigkeit stimmt mit der verborgenen Rotverschiebung von Hα überein. Wesentliche Unsicherheiten: das Setzen der Marke auf den Linienkern und der diskrete Wellenlängenschritt.