Nernst-Gleichung: Elektronenzahl n

Zn–Cu-Element, bekannte E° und [Zn²⁺]. Messen Sie E bei mehreren [Cu²⁺]; die Ausgleichsgerade E gegen ln Q liefert n aus der Steigung −RT/nF.

Hochschule / Forschung· 24 min·Verwandte Simulation: ChemieGalvanisches Element

Ziel des Versuchs

n aus E = E° − (RT/nF) ln Q bestimmen. Die Steigung von E gegen ln Q ist gleich −RT/nF, also n = −RT/(F · Steigung).

Geräte

  • Zn–Cu-Element
  • Bekannte E°, [Zn²⁺], T
  • Voltmeter
  • Lösung [Cu²⁺]

Versuch

Theorie

Für Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu gilt Q = [Zn²⁺]/[Cu²⁺] und n = 2. T = 25 °C und E° sind bekannt. Der Aufbau blendet E, Q und einen fertigen Nernst-Wert aus. Das ist nicht das Kalium-Membran-Praktikum (58 mV/Dekade).

Durchführung

  1. [Zn²⁺], T und E° sind fest und bekannt. Ändern Sie nur [Cu²⁺].
  2. Speichern Sie. Das Voltmeter trägt E mit kleinem Rauschen ein. Es gibt keine laufende Anzeige von E oder Q.
  3. Die Tabelle berechnet Q = [Zn²⁺]/[Cu²⁺] und ln Q. Wiederholen Sie das für mindestens 6 Kupferkonzentrationen etwa von 0,02 bis 2,0 mol/L.
  4. Bestimmen Sie die lineare Ausgleichsgerade E gegen ln Q; n = −RT/(F · Steigung). Vergleichen Sie mit dem Referenzwert.

Schlussfolgerung

Die bestimmte Elektronenzahl n stimmt mit zwei Elektronen des Zn–Cu-Elements überein. Wesentliche Unsicherheiten: Rauschen des Voltmeters und die Idealisierung der Aktivitäten.